Baustart der Leitung Münchwilen-Rheinfelden /Spannungsumstellung von 50 auf 110 Kilovolt
Zur Sicherstellung der zukünftigen Energieversorgung erhöht Axpo die Betriebsspannung ihrer Stromleitungen in der Region Fricktal von 50 auf 110 Kilovolt (kV). Im Rahmen dieses Projekts wird die bestehende Leitung zwischen Münchwilen und Rheinfelden umgebaut und teilweise in den Boden verlegt. Die Bauarbeiten für die Erdkabelleitung starten Ende Mai 2024. Die bestehende 50-kV-Hochspannungsleitung zwischen den Unterwerken Münchwilen und Rheinfelden wurde 1975 erstellt und in den Jahren danach erneuert. Das aktuelle Projekt sieht vor, die Leitung für den Betrieb mit 110 kV vorzubereiten. Dazu wird vor den beiden Unterwerken in Münchwilen und Rheinfelden die Leitung teilweise in den Boden verlegt. Die Systeme der AEW werden ebenfalls mitverlegt. Die vorhandenen Masten im Bereich der Erdverlegung werden nach der Inbetriebnahme mit 110 kV rückgebaut und fachgerecht entsorgt. Für den Übergang zwischen den Erdkabeln sowie der bestehenden Freileitung müssen neue Masten erstellt werden. Weiter werden einige bestehende Masten durch neue Masten ersetzt. Auf dem gesamten Freileitungsabschnitt werden die vorhandenen Ketten durch neue ersetzt. Ab dem 27. Mai 2024 starten die Tiefbauarbeiten für die Erdkabelleitung in der Gemeinde Münchwilen im Gebiet Steinerstrasse zur Erstellung des Rohrblocks. Der Rohrblock wird von der Gemeinde Münchwilen bis in die Gemeinde Stein, Gebiet Rüti, erbaut. Die Tiefbauarbeiten beanspruchen rund sieben Monate. Die betroffenen Grundeigentümer/innen wurden mit einem separaten Schreiben informiert. Die Arbeiten an der Freileitung starten punktuell ab August 2024. Die Hauptarbeiten an den Erdkabeln sowie der Freileitung starten im Herbst 2024 und dauern rund ein Jahr. Der genaue Baufortschritt hängt von diversen Faktoren ab und kann aktuell noch nicht genau abgeschätzt werden. Durch die Arbeiten werden zu den ordentlichen Arbeitszeiten ausgeführt. Trotzdem kann es zu Emissionen und Lärm kommen. Wir danken für Ihr Verständnis. Der Ausbau der Netzinfrastruktur ist die Basis einer sicheren Stromversorgung. Um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, erhöht Axpo die Betriebsspannung ihres überregionalen Verteilnetzes sukzessive von 50 auf 110 Kilovolt (kV). Eine höhere Spannung sorgt für eine Erhöhung der Leistungskapazität mit der Aufnahme der doppelten Energie und reduziert die Netzverluste um 75 Prozent. Ein leistungsfähiges und effizientes Stromnetz ist eine wesentliche Voraussetzung für eine zuverlässig hohe und nachhaltige Versorgungssicherheit der gesamten Nordostschweiz, auch in der Zukunft.